Bilanz zum Netzausbau

Telekom will Glasfaserausbau 2018 ausweiten

Im Jahr 2017 hat die Deutsche Telekom 40.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt - ein neuer Rekord für den Bonner Konzern. Doch 2018 sollen noch mehr schnelle Glasfaseranschlüsse entstehen.

Telekom Netzausbau Tiefbauarbeiten© Deutsche Telekom AG

Bonn – Kurz vor dem Jahreswechsel schaltete die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) in einer letzten Inbetriebnahme-Welle für 2017 am Mittwoch Internet mit bis zu 100 Mbit/s für über 60.000 Haushalte frei. Der Upload erreiche bis zu 40 Mbit/s. 75 Städte sollen von den schnellen FTTC-Internetanschlüssen auf Basis von Vectoring profitieren. Es gebe in Deutschland nun über 30 Millionen Highspeed-Internetzugänge. Zugleich zog der Bonner Konzern eine Erfolgsbilanz für den Glasfaserausbau in diesem Jahr.

Verteiler werden zu Mini-Vermittlungsstellen

Um die Internetanschlüsse zu beschleunigen, habe die Telekom auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler die alten Kupferkabel durch leistungsfähigere Glasfaserkabel ersetzt. Außerdem seien die Verteiler zu Multifunktionsgehäusen umgebaut worden und dienten künftig als Mini-Vermittlungsstellen. Durch den Einsatz von Vectoring werde zudem die Kupferleitung schneller, da elektromagnetische Störungen beseitigt würden.

In diesen Städten ist nun VDSL mit 100 Mbit/s verfügbar

  • Altena, Amorbach, Anklam, Artern, Bad,Bentheim, Bad Ems, Baesweiler, Beckum, Beilngries, Bergen, Bodenfelde, Borna, Burbach, Burgthann, Chemnitz, Delbrück, Delitzsch, Dresden, Duingen
  • Eddelak, Eichstätt, Eisenhüttenstadt, Estenfeld, Feldafing, Freiburg, Geilenkirchen, Geisenfeld, Geislingen, Gera-Söllmnitz, Gilching, Großostheim, Hamburg, Helgoland, Hutthurm
  • Ihlow, Iserlohn-Letmathe, Jade, Kranichfeld, Kyritz, Langenzenn, Lauf, Lebach, Lehrberg, Linnich, Lobenstein, Lüdenscheid, Lüdinghausen, Lunden, Meißen, Meldorf
  • Neufahrn, Nortorf, Nürnberg, Oettingen, Pasewalk, Prien, Riesa, Sauerlach, Seesen-Groß, Rhüden, Sprockhövel-Haßlinghausen, Straßkirchen, Stutensee
  • Tangerhütte, Tettnang, Teutschenthal, Vienenburg, Waldenbuch, Waldkirch, Warburg, Warburg-Scherfede, Wernberg-Köblitz, Wiesau, Wolfratshausen, Zwickau-Mosel und Zwiesel

Einführung von Super-Vectoring startet 2018

Weitere Orte sollen ab dem 15. Januar 2018 von schnelleren Internetanschlüssen profitieren. In den ersten beiden Quartalen des kommenden Jahres will die Telekom mehrere Hunderttausend Haushalte in ehemaligen Fördergebieten mittels Vectoring bis zu 100 Mbit/s schnelle Anschlüsse bieten. Ab dem zweiten Halbjahr 2018 werde die Telekom zudem Super-Vectoring einsetzen und damit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s ermöglichen. "Schritt für Schritt werden damit in Zukunft an allen VDSL-Anschlüssen Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s möglich sein. Das wird Deutschland bei der durchschnittlichen Breitbandverfügbarkeit weiter nach vorne bringen", betont Telekom-Technikchef Walter Goldenits.

2018: Verlegung von 60.000 Kilometer Glasfaserkabel geplant

Beim Blick zurück auf den Netzausbau im Jahr 2017 zeigt sich die Telekom sehr zufrieden. Es gebe über 2,5 Millionen neue VDSL-Haushalte. Es seien zudem über 40.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden. In den beiden Vorjahren sei das Glasfasernetz der Telekom in Deutschland jeweils um 30.000 Kilometer gewachsen. Für 2018 wird mit der Verlegung von 60.000 Kilometern Glasfaserleitungen ein neuer Rekordausbau angestrebt. Dabei müsse laut Goldenits aber verstärkt auf alternative Ausbaumethoden wie Pflügen, oberirdischer Ausbau und Trenching gesetzt werden.

Telekom-Chef: FTTH-Ausbau ist für uns technisch kein Problem

"Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht in die Fläche. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs", so Telekom-Vorstandschef Tim Höttges. "Unsere Ausbauprojekte reichen von zehntausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss. In Berlin, Hamburg, München, aber auch in Byhleguhre-Byhlen, Caputh und Sacka." Der Telekom-Chef betont: "Technisch ist der reine Glasfaserausbau für uns kein Problem. Damit sich dieser Ausbau aber wirtschaftlich abbildet, müssten sich die regulatorischen Rahmenbedingungen ändern."

Die Telekom wartet mit folgenden Zahlen zum Netzausbau auf:

  • 25.000 Multifunktionsgehäuse wurden 2017 aufgestellt und mit Glasfaser angebunden
  • 2017 wurden in Deutschland rund 240.000 Bau- und Montagegruben ausgehoben
  • Eine Million neue Breitbandanschlüsse wurden in diesem Jahr vermarktet
  • Die LTE-Abdeckung erreicht über 93 Prozent der Bevölkerung und soll 2018 auf 95 Prozent steigen
  • Bis 2020 werde die Telekom rund 7.200 Nahbereiche umrüsten und rund 5.700 Kilometer Glasfaser verlegen sowie 30.000 Multi-Service Access Nodes verbauen
  • 2017 wurden 4,25 Millionen Haushalten in rund 50 Großstädten mit schnellen Internetanschlüssen im Rahmen der IP-Umstellung versorgt; weitere 1,75 Millionen Haushalten sollen im Januar und Februar 2018 hinzukommen
  • Neubaugebiete sollen in der Regel mit FTTH ausgebaut werden
  • Kooperationen mit anderen Netzbetreibern werden zukünftig eine wichtigere Rolle spielen

Details zu den Breitband-Tarifen des Bonner Konzerns finden sich online auf der Telekom-Bestellseite Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG