Neues Ausbauverfahren

Telekom: Micro-Trenching soll Breitbandausbau beschleunigen

Die Telekom setzt in Bad Honnef erstmals das sogenannte Micro-Trenching für den Netzausbau ein. Bei diesem Ausbauverfahren werden die Glasfaserkabel ohne iefbauarbeiten in schmale Schlitze im Asphalt verlegt.

Telekom Micro-TrenchingBei dem sogenannten Micro-Trenching-Verfahren werden die Glasfaserleitungen in schmalen Schlitzen verlegt - der Tiefbau kann oft entfallen.© Deutsche Telekom AG

Bonn/Bad Honnef – Die bislang beim Breitbandausbau häufig erforderlichen Tiefbauarbeiten sind nicht nur zeitaufwändig, sondern verursachen auch einen Großteil der für die Netzaufrüstung anfallenden Kosten. Doch mit dem sogenannten Micro-Trenching gibt es seit geraumer Zeit bereits ein anderes, günstigeres Ausbauverfahren, das den Breitbandausbau zudem spürbar beschleunigen könnte. Die Deutsche Telekom (www.telekom.de/dsl Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) hat nun erstmals beim Netzausbau in Bad Honnef auf Micro-Trenching gesetzt.

Glasfaser werden in schmalen Schlitzen im Asphalt verlegt

Wie funktioniert dieses in Deutschland noch relativ neue Verfahren, das in ähnlicher Form unter anderem auch bereits etwa von NetCologne (www.netcologne.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) oder dem Anbieter Deutsche Glasfaser genutzt wird? Statt den Bürgersteig oder die Straße großflächig aufzureißen, werden lediglich 2 bis 6 Zentimeter breite sowie 10 bis 25 Zentimeter tiefe Gräben und Schlitze in den Asphalt gefräst. Die Glasfaserkabel werden in diese schmalen Gräben in kleinen Röhrchen verlegt, danach kann der Schlitz wieder gefüllt werden. Der Tiefbau kann laut Telekom durch das neue Verfahren an vielen Stellen entfallen. Die Anwohner dürfte es freuen, da die Beeinträchtigungen durch Baustellen reduziert werden.

Bad Honnef erlaubt Telekom Einsatz von Micro-Trenching

Die nordrhein-westfälische Stadt Bad Honnef hatte dem Einsatz von Micro-Trenching zugestimmt. Die Telekom verlegt in der Stadt rund 30 Kilometer Glasfaserleitungen und stellt 32 Multifunktionsgehäuse auf. Bis Ende 2016 sollen rund 9.000 Haushalte in Bad Honnef mittels VDSL und Vectoring mit bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen können. Der Upload werde bei bis zu 40 Mbit/s liegen.

"Wir nutzen jede Chance, um den Breitbandausbau in Deutschland voran zu bringen. Micro-Trenching bietet hierbei eine ideale Möglichkeit den Bürgerinnen und Bürgern so schnell wie möglich einen schnellen und zukunftssicheren Internetanschluss zur Verfügung stellen und die Glasfaser noch näher zum Kunden zu bringen", erläuterte Dieter Regenthal, Leiter Produktion Telekom Technik GmbH. Der Bonner Konzern hofft, dass künftig noch viele weitere Städte und Gemeinden den Einsatz von Micro-Trenching erlauben werden.

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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG