Kooperation mit Stadtwerken

Telekom: Glasfasernetz in Münster für 160.000 Haushalte geplant

Rund 40.000 Gebäude der Stadt Münster sollen bis 2030 mit Glasfaser erschlossen werden. Möglich machen wollen dies die beiden Kooperationspartner Deutsche Telekom und Stadtwerke Münster.

29.07.2020, 12:46 Uhr
Glasfaserleitungen© Deutsche Telekom AG

Im Rahmen einer Kooperation wollen die Deutsche Telekom (DSL-Tarife der Telekom) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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und die Stadtwerke Münster in Münster bis 2030 ein Glasfasernetz für 160.000 Haushalte errichten. Geplant sei der Anschluss von rund 40.000 Gebäuden an das schnelle Netz. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde nach Angaben der Telekom am Mittwoch in der Westfalenmetropole unterzeichnet. Zu den konkreten Details der Kooperation würden noch weitere Gespräche geführt.

Kooperation soll Glasfaserausbau in Münster beschleunigen

"Wir begegnen einander auf Augenhöhe. Jeder bringt eigene Stärken in die Kooperation ein und gemeinsam nutzen wir sie zum Vorteil der Münsteranerinnen und Münsteraner", betont Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk. Durch die Zusammenarbeit mit der Telekom soll das Ausbautempo und der Umfang in der Stadt deutlich gesteigert werden.

Die Telekom erklärte, dass die Partnerschaft mit den Stadtwerken Münster perfekt in die Ausbau-Strategie des Bonner Konzerns passt. "Ich freue mich, mit dieser Partnerschaft Münster und Umgebung zu einer der führenden Glasfaserregionen Deutschlands zu machen. Wenn zwei starke Unternehmen zusammenkommen, profitieren in erster Linie die Kunden in der Region", so Michael Hagspihl, Privatkunden-Chef der Telekom.

Telekom und Stadtwerke wollen erstes Gebiet 2021 mit Glasfaser erschließen

Im Rahmen der Zusammenarbeit soll gemeinsam eine gigabitfähige Infrastruktur auf Glasfaserbasis aufgebaut und betrieben werden. Die Stadtwerke sollen für den Bau der passiven Technik verantwortlich sein. Die Telekom sei für den Betrieb der aktiven Netzkomponenten zuständig. In zwei Stadtvierteln von Münster betreiben die Stadtwerke bereits ein Glasfasernetz. Noch in diesem Jahr werden die Stadtwerke mit der Erschließung des Stadtteils Amelsbüren und der Umsetzung des Bundesförderprogramms Breitband beginnen. Gegenüber den Kunden werden beide Unternehmen unabhängig voneinander eigenständig Glasfaserverträge anbieten. Der Zugang von anderen Anbietern zu dem Netz soll diskriminierungsfrei und zu fairen Bedingungen ermöglicht werden.

Damit der Glasfaserausbau wirtschaftlich erfolgen kann, sei eine entsprechende Nachfrage der Bevölkerung erforderlich. Diese werde im Rahmen von Vorvermarktungen ermittelt. Im zweiten Quartal 2021 wollen die beiden Partner ein erstes Gebiet in Münster gemeinsam mit Glasfaser erschließen.

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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG