Gigabit-Anschlüsse

Schleswig-Holstein: Tele Columbus tritt Bündnis für Glasfaserausbau bei

Tele Columbus will mithelfen, in Schleswig-Holstein flächendeckend Glasfaseranschlüsse zu realisieren. Der Kabelnetzbetreiber ist nun Mitglied im Bündnis für den Glasfaserausbau in dem nördlichen Bundesland geworden.

KabeltrommelAuch außerhalb von Großstädten sollen in Schleswig-Holstein Glasfaseranschlüsse verlegt werden. (Symbolbild)© Maimento / Fotolia.com

Berlin – Das Bündnis für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein erhält Zuwachs. Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus ist dem Bündnis beigetreten. Timm Degenhard, Vorstandsvorsitzender der Tele Columbus AG, hat eine entsprechende Bündniserklärung bei einem Treffen mit Dr. Bernd Buchholz, dem Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein unterzeichnet. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Tele Columbus-Marke PŸUR bereits in Schleswig-Holstein aktiv

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, schnelle Internetanschlüsse auch außerhalb der Großstädte zu realisieren. Bis zum Jahr 2025 soll eine flächendeckende Versorgung des nördlichen Bundeslandes mit Glasfaseranschlüssen realisiert werden.

In Schleswig-Holstein ist Tele Columbus bereits mit der Kabel-Marke PŸUR vertreten. So biete PŸUR etwa in Kiel, Flensburg, Lübeck, Neumünster sowie weiteren Orten Breitbandanschlüsse und Kabelfernsehen an. Derzeit würde zudem im Kreis Plön ein Glasfasernetz entstehen. In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband aus 46 Gemeinden des Kreises Plön sollen dort Gigabit-Anschlüsse mit einer Abdeckung von 95 Prozent der Haushalte errichtet werden. Für rund die Hälfte der Gemeinden sei der Netzbau bereits abgeschlossen, bis Ende 2019 soll nach Unternehmensangaben Gigabit-Speed in allen 46 Gemeinden verfügbar sein.

Tele Columbus will schnelles Internet auch in die Fläche bringen

"Die Ziele der Bündniserklärung Schleswig-Holstein decken sich mit unserem klaren Bekenntnis, schnelles Internet nicht nur in die Ballungsräume, sondern auch in die Fläche zu bringen", erklärte Timm Degenhardt. "Wir freuen uns, dass die dazu notwendigen Rahmenbedingungen – effiziente Netzstrukturen bei Investitionssicherheit für die Errichter und Betreiber, eine zielführende Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Körperschaften und den Netzbetreibern sowie marktgerechte Wettbewerbssicherung – durch das Wirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein unterstützt werden und sind dem Bündnis deshalb gerne beigetreten", so der Tele Columbus-Chef weiter.

Schleswig-Holstein habe laut Wirtschaftsminister Buchholz bereits jetzt mit 39 Prozent FTTB/FTTH-Anschlüssen (Homes passed) die höchste Glasfaserquote aller Flächenländer in Deutschland. Die führende Stellung Schleswig-Holsteins wolle man weiter ausbauen.

Günstige Internet-Tarife finden

Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG