Bis zu 300 Mbit/s

M-Net baut Glasfaser im Erlanger Süden aus

Rund 3.000 Haushalte im Südteil von Erlangen haben ab sofort die Möglichkeit, mit bis zu 300 Mbit/s per Glasfaser zu surfen. Die Anschlüsse realisiert M-net in Kooperation mit den Erlanger Stadtwerken. Das neue Netz soll auch dem Energiemanagement dienen.

FTTH© Silvano Rebai / Fotolia.com

Erlangen (red) – Per Glasfaseranschluss im Internet surfen - für rund 3.000 Haushalte im Erlanger Stadtsüden wird das ab sofort möglich sein. In den vergangenen Monaten haben M-net (www.m-net.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) und die Erlanger Stadtwerke (ESTW) den Glasfaserausbau in der Universitätsstadt weiter vorangetrieben und dazu rund 40 Kilometer neue Leitungen verlegt.

Glasfaser für 20.000 Haushalte

Im Herbst 2010 fiel der offizielle Startschuss für den Aufbau eines neuen Glasfasernetzes in Erlangen. Während die ESTW die modernen Kabel – in Summe inzwischen auf einer Länge von rund 460 Kilometer – im Tiefbau verlegten, installierte der regionale Telekommunikationsanbieter M-net die für die Datenübertragung notwendigen technischen Komponenten. Nach der heutigen Inbetriebnahme des Netzes im Erlanger Süden haben insgesamt über 20.000 Haushalte in der mittelfränkischen Großstadt Zugang zu den schnellen Glasfaser-Internetanschlüssen von M-net.

Die Vorteile von Glasfaser

"Seit vielen Jahren setzen wir als Telekommunikationsanbieter ganz bewusst auf die Glasfasertechnologie, weil wir zukunftsfähige Netze bauen möchten. Heute haben wir schon insgesamt über 100.000 Kunden in Bayern und Hessen über dieses Medium an unser Netz angeschlossen," sagt Jens Prautzsch, der Vorsitzende der M-net Geschäftsführung. In Glasfaserleitungen werden Daten per Licht übertragen, was enorm hohe und stabile Bandbreiten ermöglicht.

"Glasfaserleitungen werden langfristig die herkömmlichen Kupferkabel, wie wir sie vom Telefon- und Kabelfernsehnetz her kennen, ersetzen", erklärt Wolfgang Geus, der Vorstandsvorsitzende der ESTW. Das neue Netz werde künftig auch für intelligentes Energiemanagement genutzt.

Am schnellsten sind die FTTH-Anschlüsse

Ein Großteil der Gebäude wurden in der sogenannten FTTB-Bauweise (fiber to the building) erschlossen. Dabei reichen die Glasfaserkabel zunächst bis in den Keller, was Telefon- und Internetanschlüsse mit Bandbreiten von derzeit bis zu 150 Mbit/s ermöglicht. In Häusern, die per FTTH (fiber to the home) erschlossen wurden, reichen die Fasern bis in die einzelnen Wohnungen. In diesen Haushalten können sogar bis zu 300 Mbit/s gebucht werden.

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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG