Open-Access-Kooperation

Highspeed-Internet für 1&1-Kunden über Glasfasernetz von NetCologne

1&1 erhält künftig im Rahmen einer Open-Access-Vereinbarung Zugang zum Glasfasernetz von NetCologne. Damit kann 1&1 seinen privaten Kunden im Rheinland erstmals schnelle Glasfaseranschlüsse anbieten.

1&1© 1&1

Köln/Montabaur – Der Provider 1&1 (www.1und1.de/dsl), einer der größten deutschen DSL-Anbieter, erhält künftig Zugang zum Glasfasernetz des regionalen Kölner Telekommunikationsanbieters NetCologne (www.netcologne.de). Beide Unternehmen haben laut Mitteilungen von Montag eine "Open Access"-Kooperation vereinbart. Erstmals könne 1&1 damit den eigenen Privat-Kunden in Nordrhein-Westfalen Glasfaserzugänge anbieten.

Highspeed-Internet für 1&1-Kunden im Großraum Köln, Bonn und Aachen

Von der Vereinbarung sollen 1&1-Kunden im Großraum Köln, Bonn und Aachen von schnellen Glasfaseranschlüssen profitieren können. NetCologne verfügt im Rheinland nach eigenen Angaben über eines der größten FttB-Netze Deutschlands, über das aktuell Download-Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s angeboten werden. Mehr als 25.000 Kilometer Glasfaserleitungen seien in der Region bereit verlegt worden. Rund 270.000 Haushalte seien bereits direkt mit Glasfaser angeschlossen.

"Für uns war es dabei strategisch von Anfang an wichtig, die Netze so zu bauen, dass sie Open-Access-fähig sind. Dadurch erreichen wir nicht nur eine größere Auslastung, sondern können dank der schnelleren Refinanzierung auch mehr Energie in den weiteren Ausbau stecken", so NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel.

1&1 erhalte über eine gemeinsame Schnittstelle (S/PRI 4.0) Zugang zum schnellen Glasfasernetz der Kölner. "Indem wir regionale Netze an unsere Plattform anschließen und zu einer zusammenhängenden Infrastruktur vereinen, ist es uns möglich, Glasfaser-Hausanschlüsse in vielen Regionen Deutschlands anzubieten", so Martin Witt, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE.

1&1 kooperiert bereits mit M-net und wilhelm.tel

NetCologne sei nach wilhelm.tel in Norddeutschland sowie M-net aus München nun bereits der dritte große Glasfaseranbieter in Deutschland, der an die 1&1 Open-Access-Plattform angeschlossen werde. Glasfasernetze regionaler Anbieter würden darüber verknüpft, 1&1 könne die Highspeed-Zugänge dann vermarkten. Die Open-Access-Plattform werde über das Glasfasernetz von 1&1 Versatel realisiert. Das Unternehmen verfüge nach eigenen Angaben mit rund 42.000 Kilometern Länge über das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland.

Weitere Details zu den Internet-Tarifen der beiden Provider finden sich online unter www.1und1.de sowie www.netcologne.de.

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FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG