VDSL bringt Multimedia ins Wohnzimmer

Die Breitband-Übertragungstechnik VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) bietet ihren Nutzern weitaus höhere Bandbreiten, als es beim herkömmlichen ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) der Fall ist. Zwar verfügt VDSL ebenfalls über einen asymmetrischen Down- und Upstream - will heißen: Down- und Uploadgeschwindigkeit sind unterschiedlich groß -, doch liegt die DSL-Geschwindigkeit auf einem viel höheren Niveau.

VDSL kann bis zu 50 Mbit/s

Mit der Übertragungstechnik VDSL können theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Downstream erreicht werden. Zur Zeit sind meist Lösungen mit einem maximalen Downstream von etwa 50 Mbit/s und einem maximalen Upstream von bis zu zehn Mbit/s verfügbar - und auch diese Bandbreite kann nur unter optimalen Bedingungen erreicht werden.

Vorausetzungen für den VDSL-Ausbau

Voraussetzung für VDSL ist die Installation von speziellen Modems in der Vermittlungsstelle. Sowohl aufgrund der infrastrukturellen Voraussetzungen wie auch aufgrund der logistisch aufwändigen Aufrüstung der Vermittlungsstelle ist VDSL zur Zeit eher in den großen Ballungszentren verfügbar. Wer nicht dort wohnt, muss sich mit dem "normalen" DSL begnügen, welches maximal 16 Mbit/s liefert – für die meisten ohnehin genug. In den nächsten Jahren soll das VDSL-Netz aber kontinuierlich ausgebaut werden.

Mobiles InternetMit VDSL wird der Internetzugang leistungsfähiger - toll für Multimedia-Fans und Online-Gamer.© Elliot Westacott / Fotolia.com

Für wen lohnt sich ein VDSL-Anschluss?

Klare Antwort: Für Multimedia-Freunde, DSL-Dauersurfer und Online-Gamer. Letztere können mit VDSL ihre Pingzeit erheblich reduzieren (auch ohne Fastpath) und zugleich noch Dateien herunterladen. Dass auch Powersurfer mit den satten Bandbreiten ihren Spaß haben, steht natürlich vollkommen außer Frage - mit VDSL kommen auch riesige Downloads ruckzuck auf die Festplatte, Webseiten bauen sich in Augenblicken auf.

Triple Play über VDSL

Wirklich interessant ist VDSL auch in Sachen Triple Play. Triple Play heißt, dass Internet, Telefon und Fernsehen zusammenwachsen - alles kommt aus einer Dose; die Kabelanbieter Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW praktizieren dies ja bereits mit großem Erfolg und machen den DSL-Anbietern mittlerweile einen großen Marktanteil streitig.

Für derlei Multimedia-Anforderungen aber benötigt man eine große Bandbreite - wer Videos online abrufen oder die Bundesliga live übers Internet anschauen möchte - beides freilich in guter Auflösung -, der benötigt "Internet satt" und also am besten eine VDSL-Verbindung.

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