Zeitrahmen erweitert

Plau am See: Nicht genügend Glasfaser-Interessenten

In Plau am See wurden für den Glasfaser-Ausbau nicht genügend Vorverträge abgeschlossen, weshalb der Zeitraum für Interessenten bis Ende März verlängert wird. Die ersten Haushalte an Teilstrecken wurden bereits angeschlossen.

Glasfaserbündel© Linleo / Fotolia.com

Schwerin – Ende September 2016 entschied die Schweriner Telekommunikationsgesellschaft Wemacom, die Stadt Plau am See mit Glasfaser auszubauen. Voraussetzung dafür war das Erreichen von Vorvertragszahlen bis zum Jahresende 2016. Die geforderten Zahlen werden in dem gesteckten Zeitrahmen wohl erreicht werden. Der Zeitrahmen wird deshalb auf den 31.03.2017 erweitert.

Anzahl Vorverträge Ende 2016

Teilgebiet Vorgabe Vorverträge zum 31.03.2017 Stand 27.12.2016
Plau Nord Plau Süd Plau Zentrum Summe
150 250 500 900
74 116 173 363

Glasfaser für erste Teilstrecken

Die Kunden an der ersten Teilstrecke (Dammstraße, Lübzer Straße und Vogelsang) können seit Weihnachten bereits per Glasfaser durch das Internet surfen. Bei der zweiten Teilstrecke (Quetziner Straße, Am Köppken (1. Reihenhaus) Kantor-Ehrich-Straße, August-Bebel-Straße bis zur Bundesstraße) wurde die Ausführungsplanung für die Hausanschlüsse beauftragt.

Alle Haushalte an dieser Strecke, welche einen Vorvertrag eingereicht haben, erhalten Anfang Januar 2017 ein Schreiben der Wemacom. Zusätzlich wird sich das beauftragte Planungsbüro mit den Kunden in Verbindung setzen, um die Hausanschlüsse zu planen. Zum Vorhaben zählt das erste Reihenhaus in der Straße "Am Köpken". Hier haben nahezu alle Bewohner einen Vertrag abgegeben, so dass die Wemacom entschieden hat, dieses Objekt mit an das Glasfasernetz anzuschließen. Nach der jetzigen Planung geht die Wemacom davon aus, dass die Kunden im zweiten Teilgebiet an der Trasse ab Ende März 2017 Glasfaserinternet bekommen werden.

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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser© Deutsche Telekom AG