Breko

Glasfaser-Projekte in Schleswig-Holstein vorgestellt

In Schleswig-Holstein beteiligen sich 13 lokale und regionale Netzbetreiber des Breko am Ausbau mit ultraschnellen Glasfaser-Netzen. Bei einem Treffen im Wirtschaftsministerium stellten sie Minister Kleint aktuelle Projekte vor.

BREKO© BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e. V.

Kiel/Bonn (red) - Im Rahmen eines Treffens im Kieler Wirtschaftsministerium stellten Vertreter des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko) und einer Reihe Mitgliedsunternehmen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer lokale und regionale Ausbauprojekte im nördlichsten Bundesland der Republik dar. Allein in Schleswig-Holstein beteiligen sich 13 lokale und regionale Netzbetreiber des Breko am Ausbau mit ultraschnellen Glasfaser-Netzen – bundesweit haben sich mehr als 110 alternative Carrier im Breitband-Verband organisiert.

Breko will bundesweit über neun Milliarden Euro investieren

Die im Breko zusammengeschlossenen alternativen Netzbetreiber in Deutschland haben sich mit dem Start der Glasfaser-Offensive dazu verpflichtet, bundesweit bis zum Jahr 2018 bis zu 9,1 Milliarden Euro zu investieren und damit bis zu 11,2 Millionen Anschlüsse – das sind nahezu 75 Prozent der Anschlüsse außerhalb der Ballungszentren – mit Bandbreiten von 50 MBit/s zu versorgen. Voraussetzung für die Erfüllung dieser ehrgeizigen Ziele, mit denen die Breko-Carrier zur Erreichung der Breitband-Ziele der Bundesregierung (50 MBit/s für alle Haushalte bis 2018) beitragen können, seien entsprechende politische und regulatorische Vorgaben.

Breitband ist im 21. Jahrhundert unerlässlich

Der Breko nimmt ab sofort auch am "Runden Tisch Breitband" des Landes Schleswig-Holstein teil. "Wir sind hier ganz auf einer Linie mit der schleswig-holsteinischen Landesregierung: Leistungsfähige Breitbandverbindungen haben für die wirtschaftliche, strukturelle und gesellschaftliche Entwicklung enorme Bedeutung", betonte Breko-Präsident Ralf Kleint. "Breitband ist eine unerlässliche Basisinfrastruktur des 21. Jahrhunderts."

Breko-Mitglieder wollen sich am Glasfaser-Ausbau beteiligen

Die beim Treffen mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer anwesenden Vertreter der schleswig-holsteinischen Breko-Netzbetreiber Breitbandnetz-Gesellschaft aus Breklum, Bürgerbreitbandnetze aus Husum, mr.net group und openXS aus Flensburg sowie der Stadtwerke Neumünster bekräftigten, sich maßgeblich an der Erreichung der schleswig-holsteinischen Breitbandziele zu beteiligen. "Gerade in Flächenländern wie Schleswig-Holstein werden wir eine flächendeckende Abdeckung mit ultraschnellen Glasfaser-Anschlüssen nur durch vielfältigen Wettbewerb und zahlreiche lokale und regionale Ausbauprojekte stemmen können", erläuterte Breko-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.

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