European Local Fibre Alliance

Glasfaser-Carrier aus acht Ländern kooperieren

Die European Local Fibre Alliance (Elfa) ist das Ergebnis eines Zusammenschlusses von Glasfaser-Carriern aus acht Ländern. Aus Deutschland sind Breko und Buglas dabei. Ziel ist eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur in ganz Europa.

Glasfaser© Suprijono Suharjoto / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) und der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) haben gemeinsam mit acht weiteren europäischen Wettbewerber-Verbänden die European Local Fibre Alliance (Elfa) gegründet.

Vertreter aus acht Ländern

Die in der neuen Interessensgemeinschaft zusammengeschlossenen Verbände alternativer Glasfaser-Carrier aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Spanien vertreten in ihren Heimatländern lokale und regionale Netzbetreiber, die sämtlich auf die Glasfaser als zukunftssichere Technologie setzen. Alle Elfa-Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, den Rollout ultraschneller Glasfasernetze zugunsten von Menschen und Unternehmen entscheidend voranzubringen und weiter zu beschleunigen.

Vielfalt und Wettbewerb

Die in der gemeinsamen Allianz zusammengeschlossenen Wettbewerber-Verbände aus acht EU-Ländern halten Vielfalt und Wettbewerb für den wichtigsten Treiber von Investitionen in hochmoderne Glasfasernetze. Die Vision der Elfa-Unternehmen ist es, eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur in ganz Europa – gleich, ob in Städten / Ballungsräumen oder ländlichen Gebieten – zu realisieren. Denn die flächendeckende Verfügbarkeit zukunftssicherer Glasfasernetze stellt die entscheidende Basis für die Digitalisierung und Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft dar und ermöglicht damit wirtschaftliche Stärke und Wohlstand für alle.

Glasfaser-Anschluss in mehreren Schritten

Auf dem Weg zur All-Fibre-Infrastruktur unterstützt die Elfa auch die Strategie, die Glasfaser in Regionen, in denen sich ein Ausbau ansonsten wirtschaftlich nicht rechnet, in Zwischenschritten immer näher bis zum Kunden zu bringen. So können über die Verlegung der Glasfaser zunächst bis zum Kabelverzweiger (FTTC) die Bandbreiten bereits deutlich erhöht und die notwendigen Investitionsmittel für den weiteren Ausbau erwirtschaftet werden. Im Anschluss erfolgt dann die Verlegung direkt bis in die Wohnung (FTTH) oder bis zum Gebäude (FTTB).

Wo fängt Breitband an?

Unterdessen hat die European Local Fibre Alliance die Europäische Union dazu aufgerufen, ihre mittlerweile antiquierte Definition eines Breitband-Anschlusses (144 kBit/s) den aktuellen Bedürfnissen der Kunden und dem aktuellen Stand der Technik anzupassen und – so wie jüngst die USA – auf 25 Mbit/s im Down- und drei Mbit/s im Upstream anzuheben.

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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG