Milliardeninvestition

EWE pusht Glasfaserausbau im Nordwesten Deutschlands

Mit einem Investitionsprogramm von über einer Milliarde Euro will EWE den Glasfaserausbau in den kommenden zehn Jahren im Nordwesten Deutschlands voranbringen.

Glasfaser AnschlussEWE setzt beim Breitbandausbau künftig auf direkte Glasfaserhausanschlüsse.© Silvano Rebai / Fotolia.com

Oldenburg – Im Nordwesten Deutschlands soll der Glasfaserausbau künftig verstärkt vorangetrieben werden. Der Oldenburger Telekommunikationsanbieter EWE (www.ewe.de) will in den kommenden zehn Jahren über eine Milliarde Euro in den Glasfaserausbau investieren. Diesen Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat von EWE gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Es handele sich um eines der größten Infrastrukturprojekte in der EWE-Geschichte.

EWE-Glasfaseranschlüsse bereits aktuell für 90.000 Haushalte verfügbar

Möglichst viele Gebäude im Vermarktungsgebiet von EWE sollen mit einem direkten Glasfaserhausanschluss erschlossen werden. Aktuell könnten fast 90.000 Haushalte auf Wunsch einen direkten Glasfaserhausanschluss erhalten. Einen Internetanschluss auf Basis von Glasfaser könnten Kunden etwa in Städten wie Oldenburg, Westerstede, Cuxhaven, Lohne, Bremervörde, Bad Bederkesa und in vielen Neubaugebieten nutzen.

"Wir haben mit unserem bisherigen Breitbandausbau eine sehr gute Grundlage geschaffen. Doch der Bedarf der Kunden wächst unaufhaltsam an. Ein nachhaltiger Breitbandausbau kann daher nur aus kompletten Glasfaserverbindungen bestehen. Aufbauend auf unserem bisherigen Ausbau werden wir nun mit einem vollständig eigenen Netz eine zukunftssichere Breitbandinfrastruktur im Nordwesten errichten und der Region damit einen sehr großen Wettbewerbsvorteil verschaffen", erläuterte EWE-Chef Matthias Brückmann.

EWE: Auch zukünftig sind Förderprogramme erforderlich

Ein Unternehmen alleine könne den Breitbandausbau aber nicht stemmen, dieser sei eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaft und Bürgern. In bestimmten Gebieten seien auch zukünftig Förderprogramme erforderlich. Die Regionen, in denen EWE das Glasfasernetz ausbauen wird, sollen in den kommenden Jahren festgelegt werden. Die Auswahl werde aufgrund von wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil begrüßte die Investitionsentscheidung von EWE: "Sie wird Niedersachsen nachhaltig stärken und sie ist beispielgebend auch für ganz Deutschland".

Weitere Informationen zum Internetangebot von EWE hält das Unternehmen online unter www.ewe.de bereit.

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Info: Was ist FTTH?

FTTH bedeutet, dass das Glasfaser-Kabel bis zum Gebäude verlegt wird - so lassen sich höhere Internet-Geschwindigkeiten realisieren.

So funktioniert Glasfaser © Deutsche Telekom AG